Bananenspliteis
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Eine Geschichte

Es fing alles mit einem kurzen Blick gefolgt von einem "Hallo" an. Er schien sehr sympathisch zu sein "hübscher Kerl", dachte ich mir. Es folgten weitere flüchtige Blicke, ein paar mehr "Hallo"s, ein nettes Lächeln, ein kleiner Witz hier, und bald darauf tiefergehende Gespräche da, kurze Berührungen "Hat er jetzt gerade meine Hand angefasst?", wie ich mich wunderte, und irgendwann dauerten die Blicke länger an als nur "flüchtig".
Wir sahen uns mal morgens, mal abends, mal im Stress, mal im Gefühl von Langeweile. Aber immer haben wir uns gut verstanden.
Seine Handynummer hatte ich bereits, Sms waren verschickt, mein Herz jubelte. "Ich denke schon wieder an ihn...", ging ungefähr alle 5 Minuten durch meinen Kopf. Ich dachte wirklich sehr oft an ihn, und so langsam hatte ich das Gefühl, dass aus den 5 Minuten, 5 Sekunden wurden.
"Morgen sehe ich ihn wieder", so freute ich mich jeden Abend auf den nächsten Tag.
Dann sah ich ihn mit ihr reden, BUMM, es traf mein Herz. "Mag er sie lieber als mich?" - Ich war doch nicht etwa eifersüchtig? Sie lachten, schauten sich an, machten kleine Witze hier und bald darauf tiefergehende Gespräche da, kurze Berührungen "Hat er jetzt gerade ihre Hand angefasst?", wie ich tottraurig feststellte, und irgendwann dauerten ihre Blicke länger an. "Mach dir keinen Kopf, er unterhält sich doch nur mit ihr!" Ich versuchte mich abzulenken, es zu verdrängen.
"Hast du Lust mit mir was zu unternehmen?" - Diese Sms hat mich glücklicher gemacht als je zuvor, am nächsten Abend, an dem ich ohnehin nichts vor hatte. "Klar, sag mir nur was du machen möchtest", antwortete ich locker. Ich hätte Luftsprünge machen können, ich war so glücklich! Er mochte mich doch, ich wusste es! "In 5 Minuten bin ich bei dir" - der Startschuss um mich schnell noch zurecht zu machen.
Die Musik im Auto war toll, es war warm, angenehm warm, wir waren auf dem Weg, und ich war glücklich. "Tust du das richtige?"
Bald sind wir angekommen, ich war nicht nervös, ich freute mich einfach.
Leise hatten wir uns unterhalten, über dies und jenes, Gott und die Welt. Er hatte gekleckert, ich reichte ihm meine Taschentuchpackung. Er hat es gekonnt. Er wusste wies geht, wie man handeln muss, um ein Mädchen glücklich zu machen. "Bitte, bitte, bitte, lass etwas geschehen" Und dann - Mit der Taschentuchpackung in seiner Hand klopfte er gegen sein Knie, 6 Mal in der Sekunde. Es war ein Reflex. Nur ein Reflex, ich hatte nicht nachgedacht, da packte ich zu, meine Hand lag auf seiner. Und was tat er? Hielt sie fest. Ich glaube, das war das erste mal dass ich richtig nervös war. Es war wunderschön! Ich war glücklich...
Wir fuhren essen, es war nachts, draußen war es kalt, der Mond schien. Irgendwann waren wir 3mal die Straße hoch und runtergelaufen, Arm in Arm, bis er es wieder versuchte - und auch schaffte. Der Kuss war unglaublich...ich fühlte mich so wohl. Ich war glücklich!
Die nächsten Monate ging es so weiter. Wir trafen, unterhielten, küssten uns, küssten uns so lange, und so innig.
"Morgen sehe ich ihn wieder" - dachte ich mir jeden Abend, und freute mich auf den nächsten Tag.
Irgendwann, ich hatte wirklich nicht damit gerechnet, war es soweit. Ich war nicht darauf vorbereitet, ich liebte ihn, ich hatte nicht an soetwas gedacht.
"Wir können uns nicht mehr Treffen" - Wie es mir ging? Ich glaube, man kann das Gefühl, dass sich immer weiter in mir verbreitet hatte, nicht in Worte fassen. Nichteinmal ein "aber" oder "bitte" hat geholfen.
Unsere Blicke verkürzten sich. Unsere Gespräche existierten gar nicht mehr, und ein Lachen war nicht mehr zu hören. War ich deprimiert? Wahrscheinlich..
Und dann saß ich da, dachte an ihn, dachte an das "Warum?", und fragte mich "Muss das jetzt wiirklich so enden?"
Ich war doch so glücklich, er war es doch auch, oder nicht? Und immer wieder schaute ich auf mein Handy und wartete auf das kleine Wunder "Sie haben eine neue Nachricht von X", bisher aussichtslos.
Denn er hat es gekonnt. Er wusste wies geht, wie man handeln muss, um einem kleinen Mädchen wie mir das Herz zu brechen.


Es ist dir überlassen, wie du mit dieser Geschichte umgehst. Ob sie so geschehen ist, oder frei erfunden - du darfst es dir aussuchen!
21.10.07 02:16
 


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